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Urteil gegen Volksbank in der Ortenau: mangelnde Provisionsaufklärung bezüglich einer Beteiligung am Doric MS "Sunrise" (ex. MS "Borneo")

Der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann ist es gelungen, ein positives Urteil am Landgericht Offenburg (Urteil vom 08.12.2017) für ihren Mandanten zu erstreiten. Die Beklagte Volksbank in der Ortenau eG wird verurteilt, an den Kläger 8.316,22 EUR zu zahlen, Zug um Zug gegen Rückübertragung der Beteiligung an dem Schiffsfonds Doric MS "Sunrise" (ex. MS "Borneo") in Höhe von Nominal 10.000 USD.

Das Gericht ist davon überzeugt, dass die Beklagte den Kläger nicht ordnungsgemäß über die Höhe der Rückvergütungen aufgeklärt hat. Das Gericht würdigt dabei, dass dem Kläger nicht bekannt war, dass über das Agio hinaus weitere Rückvergütungen an die Beklagte geflossen sind. Nach Aussage des Beraters hatte dieser nur erwähnt, dass die Bank das Agio als Preisbestandteil erhält.  Das Gericht sieht hierin eine Verletzung der Pflicht der Beklagten zur Aufklärung über die Höhe der Rückvergütungen.

In der Folge führt das Gericht noch aus, dass es der Beklagten auch nicht gelungen sei die Kausalitätsvermutung zu widerlegen und entsprechend die Klage vollumfänglich, inklusive entgangenem Gewinn zuzusprechen ist. Das Gericht führt außerdem aus, dass die Ansprüche nicht verjährt sind.

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