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Landgericht Traunstein verurteilt VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG wegen einer Beteiligung an der Vega Reederei MS "Spica"

Das Landgericht Traunstein hat mit Urteil vom 21.12.2017 die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG verurteilt. Die Klägerin hatte sich an dem Fonds Vega Reederei MS "Spica" beteiligt. 

Der Bankberater hatte nach den Feststellungen des Gerichts in dem Beratungsgespräch die Klägerin nicht über die Höhe der seitens der VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG einvernahmten Provisionen aufgeklärt. Dabei ist es unerheblich, ob die Provision direkt von der Fondsgesellschaft oder der Hauptver­mittlerin, der IC Consulting AG an die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG gezahlt wurde. Grund für die Pflicht zur Aufklärung ist, den Kunden von einem möglicherweise bestehenden Interessenkonflikt der Bank in Kenntnis zu setzen. Die Vergütung wurde auch nicht offen entrichtet, son­dern erfolgte als Rückvergütung seitens der Hauptvertriebsgesellschaft. Hier hat die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee eG unstreitig eine Provision von 10 % des gezeichneten Betrages erhalten, die Höhe der Provision jedoch der Klägerin unstreitig nicht mitgeteilt.

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