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Zweitmarktfonds HTB Elfte Schiff KG: Containerweise Verluste statt nachhaltiger Ertrag aus stabilen Werten

Das Kapital der ca. 500 Privatanleger des geschlossenen Schiffszweitmarktfonds HTB Elfte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG, kurz „HTB Elfte Schiff KG“ ist massiv gefährdet. Mittlerweile ist unübersehbar, dass die betroffenen Anleger sich bei diesem Fonds auf den Verlust des größten Teils des investierten Geldes einstellen müssen. Prospektiert war nahezu eine Verdoppelung des investierten Geldes (Kaptaleinsatz plus 76%) nach einer kurzen Laufzeit von 9 bis 11 Jahren. Von dieser Prognose ist die Realität weit entfernt. Bis heute sind lediglich Ausschüttungen von ca. 10 % an die Anleger gezahlt worden. Bei vielen Schiffszielgesellschaften bestehen finanzielle Engpässe und die Fondsgesellschaft wird regelmäßig von Insolvenzverwaltern der Zielfonds auf Rückzahlung von Ausschüttungen in Anspruch genommen. Auf dem Zweitmarkt wird der Fonds „HTB Elfte Schiff KG“ nicht mehr gehandelt.

Falschberatung bei dem Zweitmarktfonds HTB Elfte Hanseatische Schiffsfonds durch Banken und Vertriebe

Ab Mitte des Jahres 2009, also auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zeitgleich den Boom der Containerschifffahrt abgewürgt hat, hatten Volksbanken und vereinzelt Finanzdienstleister insgesamt über 500 Privatanleger eingeworben. Die Berater der Banken und Vertriebe schilderten die Investition in diesen Zweitmarkt-Schiffsfonds als Investition mit nachhaltigem Ertrag aus stabilen Werten mit historisch günstigen Einstiegsbedingungen. Geworben wurde mit hoher Sicherheit durch breite Risikostreuung und außerordentlichen Investitionschancen. Eine Belehrung über die hohen Risiken dieses Fonds und über die geflossenen Provisionen erfolgte bei der Anlageberatung durch Banken und Finanzdienstleister so gut wie nie.

Zweitmarkt - Schiffsfonds: Hohe Risiken für Anleger durch das Konzept der „Wette auf steigende Schiffspreise“

Bei diesem Eigenkapitalfonds mit einem Gesamtvolumen von ursprünglich EUR 16.760.000   hatten Anleger die Möglichkeit zur Beteiligung an der „HTB Elfte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG“. Der Zweitmarktfonds „HTB Elfte Schiff KG“ ist als sogenannter Hybridfonds konzipiert. Er investierte vergleichbar einem Private Equity Fonds durch den Ankauf im Zweitmarkt in „gebrauchte“ geschlossene Schiffsfonds und mittels Direktinvestition in Schiffsbeteiligungen, schwerpunktmäßig im Bereich der Containerschiffe. Das Konzept des „HTB Elfte Schiff KG“ bestand darin, die bedingt durch die Schifffahrtskrise niedrigen Kaufpreise zu nutzen, um nach einer Laufzeit von 9 bis 11 Jahren die Schiffsbeteiligungen mit hohen Gewinnen zu verkaufen. Die Vorteile des Erwerbs von Beteiligungen an gebrauchten Schiffsfonds, wie größtmögliche Risikostreuung, günstige Kaufpreise und hohe Entschuldung der Schiffe wurden hervorgehoben. In den Werbebroschüren wurde das Konzept dieses geschlossenen Zweitmarktfonds mit einem „gemanagten Aktienfonds verglichen.

Die typischen Risiken eines Zweitmarkterwerbs, wie die Gefahr von Rückforderung von Ausschüttungen der Zielfonds, die Ausweitung der Schifffahrtskrise und das Risiko von Insolvenzen der Zielfonds,  wurde den Anlegern nicht verdeutlicht.

Zum Zeitpunkt der Vollinvestition umfasste der Fonds HTB Elfte Schiff KG“ 104 Zweitmarktbeteiligungen und 3 Direktinvestmentbeteiligungen. Bei Zeichnung durch die Anleger stand jedoch noch nicht fest, an welchen Schiffsfonds sich der „HTB Elfte Schiff KG“ direkt oder indirekt beteiligen wird. Dieser Zweitmarktfonds ist insoweit als Blindpool zu qualifizieren. Derartige Investments eigenen sich ausschließlich für risikofreudige Anleger. Das Verlustrisiko ist bei diesem Fonds überproportional hoch.

Versenktes Kapital  statt „sturmerprobtes Konzept mit attraktiver Rendite“.

Schon bald wurde klar, dass sich die in den „HTB Elfte Schiff KG“ gehegten Erwartungen und Renditehoffnungen nicht umsetzen lassen. Mittlerweile ist unübersehbar, dass sich die betroffenen Anleger bei diesem Fonds auf den Verlust des größten Teils des investierten Geldes einstellen müssen. Ende Dezember 2016 wurden im Portfolio des Fonds noch Anteile an 37 unterschiedlichen Schiffsfondsgesellschaften gehalten, wobei der Anteil der Containerschiffe am Zweitmarktportfolio 66% betrug. Im Bericht für das Geschäftsjahr 2016 sind die nach Verkäufen und Insolvenzen verbliebenen 37 Schiffs-Zweitmarktbeteiligungen unter Angabe der Anschaffungskosten von ursprünglich EUR 3.944.240.- aufgeführt. Im ursprünglichen Portfolio des Fonds befanden sich 104 Zweitmarktbeteiligungen zu Anschaffungskosten von EUR 10.733.000.-  Der Fonds hat somit bis heute ca. 2/3 des Zweitmarktportfolios eingebüßt, wofür die Anleger jedoch lediglich Ausschüttungen von 10% erhalten haben.

Das Portfolio hat realistisch betrachtet nur noch einen Bruchteil des Wertes des Anschaffungspreises. Dies zeigen folgende Beispiele: Im Portfolio befinden sich Beteiligungen an dem Schiffs–Dachfonds Suezmax-Tanker Flotte III zu Anschaffungskosten von EUR 88.594,74, der auf dem Zweitmarkt aktuell zu 6% gehandelt wird. Das Containerschiff „Isolde“, von dem der „HTB Elfte Schiff KG“ Anteile in Höhe von EUR 188.811,22  erworben hatte, befindet sich seit dem Jahre 2016 in Insolvenz. Der Dachfonds HAT Flottenfonds IV, von dem Anteile zu EUR 99.640,00 erworben wurden, wird auf dem Zweitmarkt zu gerade einmal 4% gehandelt.

Einladung zur Telefonkonferenz der Anlegergemeinschaft „HTB Elfte Schiff KG“.

Alle betroffenen Gesellschafter dieses Zweitmarkt-Schiffsfonds sind zur Teilnahme an der Telefon- und Webkonferenz  am Dienstag, den 30. Januar 2018 um 18.30 Uhr eingeladen. Tauschen Sie Erfahrungen und Meinungen  mit Ihren Mitgesellschaftern aus. Auf der Tagesordnung stehen Fragen zur Entwicklung des Fonds, rechtliche Möglichkeiten zur Rettung des investierten Geldes und bisher erzielte Erfolge für Anleger.

Sie müssen sich nicht mit dem Verlust des investierten Geldes abfinden und können sich der Anlegergemeinschaft „HTB Elfte Schiff KG anschließen und Ihren Fall prüfen lassen. 

Rechtsanwälte Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann: Die Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht – seit über 20 Jahren im Dienste des Verbrauchers

Seit der Gründung im Jahre 1995 hat sich die Rechtsanwaltskanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und vertritt geschädigte Kapitalanleger aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit aktuell 28 Rechtsanwälten und Wirtschaftsjuristen sind wir eine der größten sowie erfahrensten Kanzleien für Kapitalanlagerecht auf Investorenseite in Deutschland. Wir haben für unsere Mandanten zahlreiche, teils höchstrichterliche Urteile erstritten und in den letzten Jahren aktiv an der Gestaltung der Rechtsprechung im Gebiet des Anlegerschutzes mitgewirkt. Durch unsere Fachanwälte wurden weit über 15.000 Vergleiche und Urteile seit Bestehen der Kanzlei erreicht.

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